Die Austrian Power Grid AG (APG) plant zwischen St. Peter am Hart und Kaprun die Errichtung der 380-kV-Salzburgleitung. Das ÖIR wurde damit beauftragt, die Auswirkungen der Hochspannungsleitung auf den Tourismus in den betroffenen Gemeinden und im Land Salzburg abzuschätzen. Die einzelnen Teilgutachten beantworteten folgende Fragestellungen: Beeinträchtigt das geplante Vorhaben die strategische Ausrichtung der Salzburger Tourismuskonzepte? In wie weit wirken sich Änderungen des Landschaftsbildes auf das Gästeverhalten aus? Wie wichtig ist eine sichere Stromversorgung für den Tourismussektor? Beeinträchtigt die Errichtung der Leitung die Bewirtschaftung einzelner Tourismusbetriebe?
Der Schwerpunkt des Gutachtens lag auf der Beurteilung der Eingriffserheblichkeit der 380-kV-Leitung auf den Tourismus. Dazu erfolgte eine Verschneidung der Sensibilität der in der Gemeinde relevanten Tourismustypen mit der Eingriffsintensität des Vorhabens betreffend den Erholungswert auf Landschaftsraumebene bzw. Landschaftskammer in einem Abstand von 1.000 m beidseits der Trassenachse. Mithilfe eines Verknüpfungsschemas wurden sowohl die negativen Effekte des Neubaus als auch die positiven Effekte des Rückbaus dargestellt.

Methodik zur Bewertung der Wirkungen im Tourismus, © ÖIR GmbH
Methodik zur Bewertung der Wirkungen im Tourismus, © ÖIR GmbH
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Steckbrief

Zeitraum: 2015
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Auftraggeber: Austrian Power Grid AG
Methoden:

Projektmitarbeiter:innen

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