Das ÖIR hat eine Evaluierung der Auswirkungen von LEADER auf die territoriale Entwicklung ländlicher Gebiete durchgeführt. Untersucht wurden die Auswirkungen auf ländliche Regionen in der EU-28 während der Förderperiode 2014-2020. Die Studie im Auftrag der DG AGRI lieferte eine Bewertung der Mechanismen und Wege, durch die LEADER eine ausgewogene territoriale Entwicklung erfolgreich unterstützt, und gibt Empfehlungen für Verbesserungen in der Förderperiode 2021-2027.

Die Evaluierung stützt sich auf einen Fallstudienansatz, Onlineumfragen mit Lokalen Aktionsgruppen (LAG) und ELER-Verwaltungsbehörden, eine Literaturanalyse und eine quantitative Auswertung von Förderdaten. In den 14 detaillierten Fallstudien wurden 36 LAGs genauer untersucht – anhand von Interviews mit LAG-ManagerInnen, Begünstigten, regionalen, bzw. nationalen Akteuren und ExpertInnen, sowie einer Dokumentenanalyse. Das ÖIR führte die Literaturanalyse, sowie die schwedische und die österreichische Fallstudie mit vertiefender Analyse und Evaluierung zu Tirol und Niederösterreich durch.

Übersicht der LAG-Fallstudien, © CCRI

Die Studie wirft ein besonderes Augenmerk auf die verschiedenen Implementierungsmodelle von LEADER in den Mitgliedstaaten, deren Effektivität, Effizienz, Kohärenz, Relevanz und Wirkungsmechanismen. Ebenso werden Verschränkungen zu anderen Förderinstrumenten, beispielsweise via CLLD, sowie zu anderen Maßnahmen und Instrumenten der Gemeinsamen Agrarpolitik, betrachtet und analysiert.

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Steckbrief

Zeitraum: 2020
 - 2021
Auftraggeber: Europäische Kommission, GD Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (via ADE)

Partner: ADE; University of Gloucestershire, Countryside and Community Research Institute

Methoden: Dokumentenanalyse, Expert:innengespräche, Fallstudien, Wirkungsanalyse, Finanzdatenanalyse

Projektmitarbeiter:innen

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