Über die Verbindung der Autobahnen in Vorarlberg (A14) und im Kanton St. Gallen (A13) wird seit mehr als 45 Jahren diskutiert. Zwischenzeitlich haben sich einige Rahmenbedingungen – insbesondere im Hinblick auf die Klimakrise und das Ziel der Klimaneutralität bis 2040 – verändert. In einem Entschließungsantrag des Nationalrates vom 19. Juli 2021 wurde das BMK ersucht, die Schnellstraße S18 dahingehend zu evaluieren, „… ob und welche Verkehrslösungen im Rheintal möglich sind, die eine möglichst rasche Lösung für die vom Lkw-Transitverkehr betroffenen Ortsdurchfahrten wie z.B. Lustenau“ darstellen. Das Projektteam Planoptimo (Projektleitung Dr. Köll) / pulswerk (R. Lechner, K. Löning) / ÖIR (C. Andronic, S. Kirchmayr-Novak, R. Koscher, C. Schremmer) hat nach über eineinhalb Jahren die Bearbeitung der Evaluierung abgeschlossen.

Die Ergebnisse zeigten einerseits die Optimierungsmöglichkeiten für die seitens des Landes Vorarlberg favorisierte Variante CP auf, die insbesondere auf eine Verringerung des Flächenverbrauchs, der Knotenbelastungen und der Baukosten abzielen, andererseits wurden auch grundsätzliche Alternativen wie die deutlich kleinere Variante 3.1 eingebracht. Diese beiden Empfehlungen wurden von der ASFINAG aufgenommen und werden aktuell bearbeitet. Wie das Ergebnis der Volksbefragung in Lustenau vom 19.11.2023 mit Ablehnung der CP-Variante zeigt, ist die Diskussion über zielführende Entlastungsmaßnahmen noch lange nicht vorbei.

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