Das Land Burgenland hat sich in seiner Klima- & Energiestrategie „Burgenland 2050“ zum Ziel gesetzt, die Stromproduktion aus Sonnenenergie zu verzehnfachen. Zur Erreichung dieses Ziels ist neben der vorrangigen Nutzung von Dächern und versiegelten Flächen auch vorgesehen, PV-Anlagen auf Freiflächen zu errichten.

Eignungszonen für PV-Freiflächenanlagen im Nordburgenland, © ÖIR GmbH

Aufbauend auf den Kriterien der PV-Rahmenrichtlinie des Burgenlandes hat das ÖIR 35 konkrete Flächen unter den Aspekten von Raumplanung, Landschaftsschutz und Naturschutz auf deren Eignung für eine Pho­tovoltaiknutzung untersucht und mit den betreffenden Landesdienststellen, mit den Standortgemeinden sowie naturschutzfachlichen Expert:innen aus dem NGO-Bereich abgestimmt. Für fachlich geeignete Zonen wurde eine strategische Umweltprüfung (SUP) durchgeführt und Abgrenzungen und Umsetzungskriterien ausgearbeitet, die als Vorlage für ein entsprechendes Entwicklungsprogramm dienten.

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Steckbrief

Zeitraum: 2021
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Auftraggeber: Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung 2 – Landesplanung, Sicherheit, Gemeinden und Wirtschaft

Partner: Büro Land in Sicht, Büro Dr. Paula

Methoden: Vor-Ort-Recherche, Entwicklung Indikatoren, 3D-Visualisierung, Flächenbilanzen, GIS-Analysen, Kartendarstellungen, Landschaftsbildbewertung, Standortanalyse, Prozessdesign und -begleitung, Stakeholderdialog, Planungsrecht Analyse, Workshop

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