Ziel dieser Untersuchung war es, für die im Masterplan Repowering 2015 ausgewiesene Eignungszone nach Kriterien der Raumordnung, Landschaftsbild und Freiraumplanung zu überprüfen, ob und unter welchen Bedingungen die Höhenbeschränkung der Windkraftanlagen entsprechend dem aktuellen Stand der Tech­nik ausgeweitet werden kann.

Die Bewertungsmethode basierte auf Beurteilungskriterien, die im Rahmen der Ausarbeitung des Master­plans für Repowering für Windparks im Nordburgenland verwendet wurden: Abstandsregelungen und Sum­menwirkungen, Landschaftsästhetik und Auffälligkeitsminderung, Analyse von Sichtdominanzen und Blick­bindungswirkungen. Zur Beurteilung der Höhenentwicklung und zur Visualisierung der Dominanz der Wind­kraftanlagen – in Bezug auf Ortsbild und Siedlungen – wurden GIS-basierte 3D-Visualisierungen er­stellt. Dies ermöglicht es, sich von ausgewählten Betrachterstandorten ein anschauliches Bild des Wind­parkprojekts zu machen. Die Ergebnisse der Standortbeurteilung wurden mit der Landesplanung sowie weiteren relevanten Behörden (Naturschutz, Landschaftsschutz), dem Burgen­ländischen Landesumwelt­anwalt, der Standort­gemeinde sowie dem Windparkbetreiber abgestimmt. Die regionale Zonierung für Windkraft­anlagen im Windpark Pama diente als Vorarbeit für ein Flächen­widmungsplanänderungsverfah­ren.

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Steckbrief

Zeitraum: 2021
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Auftraggeber: Gemeinde Pama

Partner: Büro Land in Sicht

Methoden: Workshop, Vor-Ort-Recherche, 3D-Visualisierung, GIS-Analysen, Kartendarstellungen, Landschaftsbildbewertung, Sichtbarkeitsanalyse, Online-Beteiligungsformate, Stakeholderdialog

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