Ziel dieser Untersuchung war es, für die im Masterplan Repowering 2015 ausgewiesene Eignungszone nach Kriterien der Raumordnung, Landschaftsbild und Freiraumplanung zu überprüfen, ob und unter welchen Bedingungen die Höhenbeschränkung der Windkraftanlagen entsprechend dem aktuellen Stand der Technik ausgeweitet werden kann.

Die Bewertungsmethode basierte auf Beurteilungskriterien, die im Rahmen der Ausarbeitung des Masterplans für Repowering für Windparks im Nordburgenland verwendet wurden: Abstandsregelungen und Summenwirkungen, Landschaftsästhetik und Auffälligkeitsminderung, Analyse von Sichtdominanzen und Blickbindungswirkungen. Zur Beurteilung der Höhenentwicklung und zur Visualisierung der Dominanz der Windkraftanlagen – in Bezug auf Ortsbild und Siedlungen – wurden GIS-basierte 3D-Visualisierungen erstellt. Dies ermöglicht es, sich von ausgewählten Betrachterstandorten ein anschauliches Bild des Windparkprojekts zu machen. Die Ergebnisse der Standortbeurteilung wurden mit der Landesplanung sowie weiteren relevanten Behörden (Naturschutz, Landschaftsschutz), dem Burgenländischen Landesumweltanwalt, der Standortgemeinde sowie dem Windparkbetreiber abgestimmt. Die regionale Zonierung für Windkraftanlagen im Windpark Pama diente als Vorarbeit für ein Flächenwidmungsplanänderungsverfahren.




