Der neue Hauptbahnhof Wien wird für den Schienenverkehr in Mitteleuropa neue Akzente setzen. Durch die Errichtung des neuen Hauptbahnhof Wien sind Wirkungen im Fernverkehr, im Regionalverkehr und im städtischen Verkehr zu erwarten. Zusätzlich wird die im Umfeld des Bahnhofs geplante städtebauliche Entwicklung weitere verkehrliche Wirkungen induzieren. Die künftigen Verkehrsströme wurden in einem detaillierten Netzmodell „Hauptbahnhof“ auf die Anlagen umgelegt. Die Verkehrsstromanalyse des ÖIR zeigte, dass im betrieblichen Regelfall deutliche Zunahmen der Fahrgäste gegenüber dem Bestand (Süd-/Ostbahnhof) zu erwarten sind. Der Hauptbahnhof wird ein hochrangiger Taktknoten sein, der ein optimales Umsteigen zwischen den Zügen ermöglicht. Somit werden die Bahnsteige gleichzeitig belegt sein, was hohe Anforderungen an die Dimensionierung der Anlagen stellt.

Das ÖIR untersuchte die zu erwartenden Fahrgast- und Besucherströme und überprüfte die erforderliche technische Dimensionierung des Bahnhofgebäudes und der Anlagen. Die Simulation zeigte, dass die Anlagen – die Bahnsteige, die Abgänge und die Verteilerhalle auch für den Maximalfall ausreichend bemessen sind.

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Steckbrief

Zeitraum: 2006
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Auftraggeber: Österreichische Bundesbahnen
Methoden: Verkehrsstromanalyse

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