Mit der Eröffnung der Koralmbahn Ende 2025 werden sich die räumlichen Standortvoraussetzungen in Tei­len der Steiermark und Kärntens maßgeblich verändern: Die Stadtregionen Graz und Klagenfurt sowie die Regionen Weststeiermark und Lavanttal rücken aufgrund der massiven Fahrtzeitverkürzung auf der Schiene enger zusammen, die Einzugsbereiche dehnen sich deutlich aus, es entstehen zusätzliche Entwick­lungspotenziale in den Bereichen Wohnen, Wirtschaft, Arbeiten und Bildung.

Aufgabenstellung der Studie, © ÖIR GmbH

Aufgabe des ÖIR war es, folgende Fragestellungen zu beantworten:

  • Welche Wirkungen der Koralmbahn sind für die Entwicklung der Steiermark (und Kärntens) absehbar?
  • Welche Maßnahmen können gesetzt werden, um die positiven Wirkungen optimal zur Geltung zu bringen und allenfalls negative Wirkungen abmindern zu können?

Das Bearbeitungsteam hat die ursprünglich erwarteten Wirkungen der Koralmbahn aus heutiger Perspek­tive eingeschätzt, den Umsetzungsstand der Koralmbahn und deren verkehrliche Einbindung in die Region dargestellt, regionale Studien und Entwicklungsleitbilder analysiert und sich mit den aktuellen Entwicklun­gen, Planungen und Aktivitäten auf regionaler und lokaler Ebene auseinandergesetzt. Interviews mit Exper­tinnen und Experten sowie Fokusgruppen dienten dazu als wichtige Informationsquellen. Im abschließenden Empfehlungskapitel wurden zukünftige Handlungsfelder identifiziert und beschrieben, um die Entwicklungschancen der Koralmbahn optimal nutzen zu können.

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Steckbrief

Zeitraum: 2024
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Auftraggeber: Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abt. 17 – Landes- und Regionalentwicklung
Methoden: Dokumentenanalyse, Expert:innengespräche, Systemdynamische Bilder, Kartendarstellungen, Fokusgruppe

Projektmitarbeiter:innen

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