Der Norden des Bundeslandes Burgenland gehört zu den wichtigsten Regionen für die Produktion von Windenergie in Österreich. Da der Lebenszyklus der ersten Generation von Windkraftanlagen endet, möchte das Land Burgenland den Einsatz leistungs­stärkerer, größerer Anlagen ermög­lichen und die älte­ren Anlagen schritt­wei­se erset­zen. Die neuen An­lagen sind wesent­lich effizien­ter als jene vor rund 20 Jahren errichte­ten An­lagen.

Windkraftanlagen im Nordburgenland, © ÖIR GmbH

Das ÖIR überarbei­tete gemeinsam mit dem Büro Land in Sicht die Emp­feh­lungen zu den re­gionalen Eig­nungs­zonen für Wind­kraft im Nord­bur­genland. Das Pro­jektteam war ver­antwortlich für die fachliche Beur­teilung, analysierte die Auswirkungen des „Repowerings“ auf die Land­schaft und die re­gionale Entwicklung und moderierte den Beteiligungsprozess mit Landes­dienststellen, Gemeinden, NGOs und Windparkbetrei­bern. Die Empfehlungen aktualisieren die Ergebnisse der im Jahr 2015 vom ÖIR erar­beiteten Expertise „Windparks im Nordburgenland – Masterplan für Repowering“.

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Steckbrief

Zeitraum: 2017
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Auftraggeber: Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung 2 – Landesplanung, Sicherheit, Gemeinden und Wirtschaft

Partner: Büro Land in Sicht

Methoden: Vor-Ort-Recherche, Flächenbilanzen, GIS-Analysen, Kartendarstellungen, Landschaftsbildbewertung, Standortanalyse, Moderation, Prozessdesign und -begleitung, Stakeholderdialog, Workshop

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