Die Alpen prägen Raumstrukturen in Mitteleuropa im Hinblick auf Verkehrsinfrastruktur, Siedlungsstruktur, wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten und eine Vielzahl anderer thematischer Felder. Geomorpho­logisch definierte Achsen bestimmen hier oft funktionale Beziehungen stärker als nationale Grenzen.

Die Studie beleuchtet insbesondere Regionen zwischen dem inneralpinen Berggebiet und dem voralpinen Flachland – sogenannte „Interface territories“. Die Verflechtungen innerhalb dieser Gebiete werden iden­tifiziert, analysiert, kartiert und die damit verbundenen bestehenden Governance-Strukturen untersucht. Aus diesen Analysen werden Vorschläge zur Verbesserung der transnationalen Raumplanung abgeleitet, die in Zukunft zu einer stärkeren Entwicklung der Regionen beitragen sollen.

R

Steckbrief

Zeitraum: 2024
 - 2025
Auftraggeber: ESPON EGTC (via Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

Partner: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Politecnico di Torino

Methoden: Dokumentenanalyse, Fallstudien, Governanceanalyse, Planungsrecht Analyse, Triangulation – Ergebnissynthese, GIS-Analysen, Kartendarstellungen, Regionalanalyse

Ähnliche Projekte

No results found.