Die Alpen prägen Raumstrukturen in Mitteleuropa im Hinblick auf Verkehrsinfrastruktur, Siedlungsstruktur, wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten und eine Vielzahl anderer thematischer Felder. Geomorphologisch definierte Achsen bestimmen hier oft funktionale Beziehungen stärker als nationale Grenzen.

Die Studie beleuchtet insbesondere Regionen zwischen dem inneralpinen Berggebiet und dem voralpinen Flachland – sogenannte „Interface territories“. Die Verflechtungen innerhalb dieser Gebiete werden identifiziert, analysiert, kartiert und die damit verbundenen bestehenden Governance-Strukturen untersucht. Aus diesen Analysen werden Vorschläge zur Verbesserung der transnationalen Raumplanung abgeleitet, die in Zukunft zu einer stärkeren Entwicklung der Regionen beitragen sollen.



