Der Bericht beschreibt die aktuelle Entwicklung des Güterverkehrs im österreichischen Donaukorridor bis zum Jahr 2024. Mit dieser jährlich aktualisierten Studie steht seit 2007 eine umfassende Übersicht zur Ent­wicklung der Verkehrsmärkte in Österreich nach Verkehrsträgern (Schiene, Straße, Donau), Ländern und Korridoren zur Verfügung. Dabei werden nationale und europäische Verkehrsstatistiken der drei Verkehrs­träger mit Außenhandelsdaten verschränkt, fehlende Werte durch verschiedene Modellrechnungen ergänzt und mit Verkehrszählungen abgeglichen. Das Ergebnis zeigt unter anderem den Modal Split im Güterverkehr entlang des Donaukorridors, der regelmäßig im Jahresbericht Donauschifffahrt der viadonau veröffentlicht wird.

Querschnitt Ostgrenze Österreich insgesamt bis 2024
Transportentwicklung im österreichischen Donaukorridor (Mio. Nettotonnen)

Mit 86,9 Millionen Tonnen im Jahr 2024 blieb das Transportaufkommen im österreichischen Donaukorridor auf dem Niveau des Jahres 2023. Der Straßengüterverkehr, auf den 65% des Transportaufkommens entfal­len, ging leicht zurück, während die Schienentransporte und die Transporte auf der Donau wieder leicht zunahmen. Der Modal Split-Anteil der Donauschifffahrt liegt im Jahr 2024 bei 7%, jener der Schiene bei 28%. Damit konnten beide Verkehrsträger im Donaukorridor – im Vergleich zum Vorjahr – wieder Markt­anteile zurückgewinnen und damit den langfristigen Trend abschwächen.

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Steckbrief

Zeitraum: 2025
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Auftraggeber: via donau – Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft mbH
Methoden: Statistische Analysen, Verkehrsmarktanalyse, Verkehrsstromanalyse

Projektmitarbeiter:innen

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