Bund, Länder, Städte und Gemeinden haben sich im Rahmen der Österreichischen Raumordnungskonferenz zum Ziel gesetzt, die Zunahme der Flächeninanspruchnahme durch Siedlungs- und Verkehrsflächen und das Ausmaß neu versiegelter Flächen substanziell zu verringern. Das Umweltbundesamt hat ein neues Modell entwickelt, das öffentliche Verwaltungsdaten von Bund und Ländern zur Bodenbedeckung und Landnutzung zusammenführt und die Basis für ein österreichweit einheitliches Flächenmonitoring liefert.

Das ÖIR ist damit beauftragt worden, diese Daten zur Flächeninanspruchnahme und Versiegelung in einer für die Öffentlichkeit verständlichen Form zu beschreiben und in einen raumplanerischen Kontext zu stellen. Dazu haben die Autoren die unterschiedlichen Kategorien der Flächeninanspruchnahme und der Versiegelung für Bezirke, Bundesländer und Gesamtösterreich analysiert und in Kurzberichten zu Österreich und den einzelnen Bundesländern zusammengefasst. Zu den Kategorien zählen u.a. die Siedlungsfläche innerhalb und außerhalb der Baulandwidmung, Verkehrsflächen, Siedlungs- und Verkehrsfläche pro Person, Anteil am Dauersiedlungsraum, Baulandreserven, Siedlungsfläche außerhalb der Baulandwidmung, landwirtschaftlich genutzte Flächen innerhalb der Baulandwidmung, Freizeit- und Erholungsflächen sowie Ver- und Entsorgungsflächen.




