Aufgabe dieses Projekts war die Untersuchung von Windkraft-Eignungszonen in den Gemeinden Neusiedl-Weiden, Pama, Deutschkreutz und Nikitsch und Halbturn. Dafür war es notwendig, eine strategische Umweltprüfung durchzuführen sowie die Ergebnisse in eine verordnungsfähige Festlegung von Eignungszonen und kleinräumigen Ausschlusszonen fachlich überzuführen.
Wesentlich dabei ist die Fortsetzung des „burgenländischen Weges“ der Ausweisung von Windkraft-Eignungszonen, der eine Einbeziehung von Umweltanwaltschaft, Sachverständigen des Landes – insbesondere für Natur- und Landschaftsschutz und Anlagenrecht – Gemeinden sowie auch Windparkbetreibern vorsieht.

Das ÖIR begleitete und unterstützte das Referat der überörtlichen Raumplanung des Landes Burgenland in diesem Zonierungsprozess. Dazu gehörte zum einen die Durchführung der Abstimmungsworkshops mit den Sachverständigen, der Umweltanwaltschaft, den NGOs sowie mit Gemeinden und Betreibern, zum anderen die Untersuchung der Umweltwirkungen und die Erstellung des Umweltberichtes. Dabei widmete sich das ÖIR mit Hilfe von Visualisierungen vertieften Untersuchungen zum Schutzgut Landschaftsbild. Ebenso lieferte das ÖIR fachliche Beiträge und begleitete das Verordnungsverfahren.




