Das Land Burgenland steuert den Ausbau von PV- und Solar-Freiflächenanlagen über landesweit festgelegte Eignungszonen. Damit sollen geeignete Flächen für die Nutzung erneuerbarer Energie gesichert und zu­gleich raumplanerische, landschaftliche und naturschutzfachliche Anforderungen berücksichtigt werden.

Im Zuge dieses Projekts wurden neue Zonenvorschläge geprüft und als Ergebnis 12 neue Eignungszonen mit rund 416 Hektar verordnet. Zugleich wurden auf Basis der Zonierung RED-III-Beschleunigungsgebiete für PV-Freiflächenanlagen festgelegt. Ergänzend berücksichtigte die Untersuchung die rechtliche Weiter­entwicklung der Eignungszonen, insbesondere deren sinngemäße Anwendung auf solarthermische Frei­flächenanlagen und die Integration von Batteriespeicheranlagen.

PV- Freiflächenanlagen, © ÖIR GmbH

Das ÖIR übernahm die fachliche Begleitung sowohl im Zonierungsprozess als auch bei der Strategischen Um­weltprüfung (SUP). Basierend auf den Kriterien der PV-Rahmenrichtlinie des Burgenlandes wurden die einge­meldeten Flächen hinsichtlich Raumplanung, Landschafts- und Naturschutz auf ihre Eignung für PV- und Solar-Freiflächenanlagen untersucht. Diese Untersuchungen wurden mit den zuständigen Landes­dienststellen, den Standortgemeinden sowie naturschutzfachlichen Expert:innen aus dem NGO-Bereich ab­gestimmt. Für die ge­eigneten Zonen wurde eine SUP durchgeführt und – wo nötig – Änderungen in der Ab­grenzung vorgenommen sowie Maßnahmen zur Verringerung negativer Umweltwirkungen festgeschrie­ben.

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Steckbrief

Zeitraum: 2025
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Auftraggeber: Amt der Burgenländischen Landesregierung

Partner: Land in Sicht

Methoden: Gebrauchsgrafik, GIS-Analysen, Kartendarstellungen, Landschaftsbildbewertung, Sichtbarkeitsanalyse, Standortanalyse, Moderation, Online-Beteiligungsformate, Prozessdesign und -begleitung, Workshop

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