Das Land Burgenland steuert den Ausbau von PV- und Solar-Freiflächenanlagen über landesweit festgelegte Eignungszonen. Damit sollen geeignete Flächen für die Nutzung erneuerbarer Energie gesichert und zugleich raumplanerische, landschaftliche und naturschutzfachliche Anforderungen berücksichtigt werden.
Im Zuge dieses Projekts wurden neue Zonenvorschläge geprüft und als Ergebnis 12 neue Eignungszonen mit rund 416 Hektar verordnet. Zugleich wurden auf Basis der Zonierung RED-III-Beschleunigungsgebiete für PV-Freiflächenanlagen festgelegt. Ergänzend berücksichtigte die Untersuchung die rechtliche Weiterentwicklung der Eignungszonen, insbesondere deren sinngemäße Anwendung auf solarthermische Freiflächenanlagen und die Integration von Batteriespeicheranlagen.

PV- Freiflächenanlagen, © ÖIR GmbH
Das ÖIR übernahm die fachliche Begleitung sowohl im Zonierungsprozess als auch bei der Strategischen Umweltprüfung (SUP). Basierend auf den Kriterien der PV-Rahmenrichtlinie des Burgenlandes wurden die eingemeldeten Flächen hinsichtlich Raumplanung, Landschafts- und Naturschutz auf ihre Eignung für PV- und Solar-Freiflächenanlagen untersucht. Diese Untersuchungen wurden mit den zuständigen Landesdienststellen, den Standortgemeinden sowie naturschutzfachlichen Expert:innen aus dem NGO-Bereich abgestimmt. Für die geeigneten Zonen wurde eine SUP durchgeführt und – wo nötig – Änderungen in der Abgrenzung vorgenommen sowie Maßnahmen zur Verringerung negativer Umweltwirkungen festgeschrieben.




