Mithilfe des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wurden im Rahmen der EU-Kohäsions­politik in der Förderperiode 2014-2020 eine Vielzahl an Instrumenten zur Bewältigung von drei großen Krisen umgesetzt. Die Studie analysierte diese Instrumente im Hinblick auf die COVID-19-Krise (CRII/CRII+ und REACT-EU), die Flüchtlingskrise (CARE/CARE+, FAST-CARE und REACT-EU) und die Energiekrise (SAFE und REACT-EU). Auf Basis von quantitativen Datenanalysen, Dokumentenanalyen, Interviews mit Pro­grammbehörden und Begünstigten, einer Online-Umfrage unter Programmbehörden sowie einem Seminar mit Teilnehmern aus Programmbehörden, Wissenschaftlern und der Europäischen Kommission wurde die Implementierung der Instrumente anhand klassischer Evaluationskriterien bewertet.

Das ÖIR war für die Koordinierung und Durchführung der quantitativen Datenanalysen, sowie der Erstellung von „Country Fiches“ als prägnante Zusammenfassung der Umsetzung der Krisenreaktionsinstrumente und ‑maßnahmen auf Ebene der Mitgliedstaaten verantwortlich. Darüber hinaus hat das ÖIR die Fallstudie zur Umsetzung der Maßnahmen im Gesundheitswesen durchgeführt und dabei den Einsatz der Krisen­reakti­onsinstrumente in Italien, Spanien, Irland, Tschechien, Frankreich und Estland analysiert.

R

Steckbrief

Zeitraum: 2023
 - 2025
Auftraggeber: Europäische Kommission, GD Regionalpolitik und Stadtentwicklung (via Spatial Foresight)

Partner: Spatial Foresight, Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche, t33

Methoden: Fallstudien, Online-Umfrage, Interventionslogik aufsetzen, Wirkungsanalyse, Datenbank-Management, Workshop

Ähnliche Projekte

No results found.