Im Rahmen der Evaluierung bewertete das ÖIR als Lead-Partner gemeinsam mit den Projektpartnern Effizienz, Auswirkungen, Effektivität, Kohärenz und die Governanceprozesse des bayrisch-tschechischen ETZ-Programms. Das Evaluationsteam stützte sich dabei auf unterschiedliche qualitative und quantitative Methoden im Rahmen einer Contribution Analyse – wie Befragungen von (Nicht-)Begünstigten, qualitative kontrafaktische Analysen und synthetische Indikatoren. Die Contribution Analyse ist eine Methode der theoriebasierten Wirkungsevaluierung, in der Wirkungsprozesse von Politikmaßnahmen empirisch untersucht werden. In der Evaluierung wurden die Methoden – je nach Spezifika der einzelnen Prioritätsachsen bzw. des Governancesystems – angepasst. Die einzelnen Bewertungsprozesse liefen individuell ab und wurden in einer Synthesephase zusammengeführt, um Empfehlungen für die Durchführung der Programmperiode 2014-2020 und der zukünftigen Programmperiode 2021-2027 zu entwickeln.

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Aufgrund der Spezifika von ETZ-Programmen – wie z.B. ein kleines Fördervolumen und generell nichtmaterielle Investitionen – sind rein quantitative Evaluierungsmethoden oftmals nicht ausreichend, um die Auswirkungen zu bewerten. Deshalb wurden miniaturkontrafaktische Analysen durchgeführt. Dabei werden Nichtbegünstigte und Begünstigte entlang einer Serie an einheitlichen Kriterien befragt und verglichen. Dadurch lassen sich Schlüsse auf die Auswirkungen der Projekte und letztendlich des Programms machen.

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Steckbrief

Zeitraum: 2018
 - 2019
Auftraggeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Partner: SPRINT PartG, SPF Group

Methoden: Statistische Analysen, GIS-Analysen, Dokumentenanalyse, Erstellung Analyseraster, Expert:innengespräche, Fallstudien, Contribution Analysis, Kontrafaktische Wirkungsanalyse, Wirkungsanalyse

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