In dieser Evaluationsstudie zur Unterstützung des ländlichen Raums in der EU wurde der Beitrag der Ge­meinsamen Agrarpolitik und anderer EU-Fonds zur Förderung der ländlichen Entwicklung untersucht. Die Studie untersuchte die spezifische Rolle der GAP 2014-2022 neben der Rolle anderer EU-Fonds, die in der Kohäsionspolitikperi­ode 2014-2020 auf länd­liche Gebiete abzielten, ins­besondere EFRE/KF, ESF und EMFF. Das ÖIR leitete ein Konsortium, das die Be­dürfnisse des ländlichen Raums und den Umfang der zur Deckung dieser Be­dürfnisse bereitgestellten EU-Mittel analysierte.

Mittels 12 Fallstudien auf Landes- und Regionsebene wurden EU-weit Förderansätze für den ländlichen Raum, deren Relevanz und Kohärenz mit anderen EU- und nationalen Programmen untersucht. Weiterhin wurde auf Regional-, Landes- und EU-Ebene identifiziert, wieviele EU-Fördermittel den ländlichen Raum auch außerhalb des Agrarsektors unterstützen. Das Projektteam entwickelte zudem territoriale Typologien für ländliche Ge­biete (z.B. hinsichtlich Erreichbarkeit oder demographischer Wandel), um besonders abgelegene Regionen mit speziellen Bedarfen zu identifizieren.

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Steckbrief

Zeitraum: 2023
 - 2024
Auftraggeber: Europäische Kommission, Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Partner: ADE; University of Gloucestershire, CCRI; CREA; RegioGro

Methoden: Workshop, standardisierte Telefoninterviews, Interventionslogik aufsetzen, Relevanzmatrizen, Benchmarking, Clusteranalyse, Datenbank-Management, Finanzdatenanalyse, Dokumentenanalyse, Statistische Analysen, Expert:innengespräche, GIS-Analysen, Fallstudien, Fokusgruppe, Governanceanalyse

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