Beim Workshop “Space matters – the territorial dimension of EUSALP” im Rahmen des EUSALP-Jahresforums in Innsbruck präsentierte Erich Dallhammer Ende November 2025 die wichtigsten Ergebnisse des EUSALP-Berichts „State-of-the-Territory“. Er hob hervor, wie die Ergebnisse der territorialen Analysen mit der alpinen Raumentwicklungsperspektive zusammenhängen, die derzeit von der Alpenkonvention entwickelt wird. Der von Wolfgang Pfefferkorn moderierte Workshop konzentrierte sich auf den Mehrwert eines territorialen Ansatzes in der Alpenregion und einer alpinen Raumentwicklungsperspektive.

Wichtigste Erkenntnisse aus der Diskussion waren:

• Eine alpenweite Raumentwicklungsperspektive kann wertvolle Erkenntnisse für die EUSALP-Aktionsgruppen liefern.

• Analytische Karten könnten dazu beitragen, ein gemeinsames Verständnis für die Herausforderungen in den Alpen zu entwickeln (z. B. transnationale ökologische Korridore).

• Gemeinsame Kriterien und Definitionen können koordinierte Maßnahmen zu gemeinsamen Themen unterstützen (z. B. Kriterien für die Entwicklung von Wind- und Solarkraftwerken, Standards für transnationale und regionale ökologische Korridore).

• Die Zusammenarbeit zwischen der Alpenkonvention, welche die alpine Raumentwicklungsperspektive entwickelt, und den EUSALP-Akteuren wird einen Mehrwert schaffen.

• Auch ohne Rechtsverbindlichkeit stärkt die Unterstützung durch ein transnationales Gremium die Relevanz der Perspektive.

• Die Umsetzung hängt letztlich von den Regionen und Gemeinden ab.

• Mechanismen zur Umsetzung einer alpinen Raumentwicklungsperspektive auf den verschiedenen Ebenen werden von Bedeutung sein.

Der EUSALP-Bericht „State-of-the-Territory” wurde vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft in Auftrag gegeben und von Erich Dallhammer und Cristian Andronic vom ÖIR sowie Helmut Hiess, Wolfgang Pfefferkorn und Elisabeth Stix von Rosinak & Partner verfasst.

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