Mit dem Windpark Neusiedl am See/Weiden wurde kürzlich einer der größten Windparks Österreichs in Betrieb genommen. Im Zuge des Repowering-Projekts sind 44 ältere Anlagen durch 23 deutlich leistungsstärkere Windräder ersetzt worden. Dadurch konnte die Anzahl der Anlagen reduziert und gleichzeitig die Stromproduktion wesentlich erhöht werden. Das Team des ÖIR – Erich Dallhammer, Raffael Koscher, Cristian Andronic, Joanne Tordy – unterstützt das Land Burgenland seit Jahren im Planungsprozess für Windkrafteignungszonen. Dazu gehören die Prüfung der generellen Standorteignung, die Durchführung einer strategischen Umweltprüfung, einschließlich der Untersuchung der Umweltwirkungen sowie der fachlichen Ausarbeitung von Windkraft-Eignungszonen einschließlich Maßnahmen zur Vermeidung, Minderung und zum Ausgleich möglicher Umweltauswirkungen bis hin zur Ausarbeitung der verordnungsfähigen Festlegung.
Bei der Zone in den Gemeinden Neusiedl und Weiden lag ein besonderer Fokus auf möglichen Auswirkungen auf das Landschaftsbild und die Integrität des UNESCO-Welterbes Fertő/Neusiedler See. Das ÖIR beurteilte die Ausmaße der Zone und analysierte verschiedene Windparklayouts mithilfe von Sensitivitäts- und Dominanzanalysen, für die GIS-basierte 3D-Visualisierungen erstellt wurden. Die Analysen haben dazu beigetragen, das Layout des Windparks anzupassen und so die Einbindung in die bestehende Windparkkulisse zu optimieren: Die Anlagen sind weiter vom Welterbegebiet abgerückt und ihre Anzahl wurde reduziert. Eine Projektbeschreibung dazu finden Sie auf der Website des ÖIR. Die Presseaussendung des Landes Burgenland inkl. Fotos der Windparkeröffnung finden Sie hier.




