Am 15. Juli hielt Arndt Münch einen Vortrag zu strukturellen Entwicklungen im europäischen und ukrainischen Agrarsektor mit einem speziellen Blick auf die Alpenländer. Das Event der Hanns-Seidel-Stiftung befasste sich mit dem Stand der EU-Beitrittsverhandlungen der Ukraine sowie auch mit potenziellen Auswirkungen auf den Agrarsektor im Alpenraum. Der ukrainische Agrarsektor hat infolge der russischen Invasion massive Schäden erlitten: bis zu 174.000 km² der Ukraine sind vermint mit geschätzten Räumungskosten von 32 Milliarden Dollar; bis Dezember 2023 hat der Sektor 80 Milliarden Dollar an Schäden durch Einkommenseinbußen und Kriegsschäden genommen. Zudem droht aufgrund der Kriegsverluste langfristig ein Fachkräftemangel.





