Wie kann die Bioökonomie der EU nicht nur wettbewerbsfähiger und nachhaltiger, sondern auch territorial ausgewogener werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt unseres TIA-Workshops in Brüssel zum Thema „Ein strategischer Rahmen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Bioökonomie der EU“. Der Workshop wurde im Auftrag des Europäischen Ausschusses der Regionen und ESPON durchgeführt und von Erich Dallhammer und Roland Gaugitsch moderiert.
Die Diskussion machte deutlich, wie stark die Bioökonomie unterschiedliche Bereiche miteinander verbindet – von Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Industrie und Innovation bis hin zu Energie, Klima und Regionalentwicklung. Ein zentrales Thema war die Frage, wie sichergestellt werden kann, dass der Nutzen der Bioökonomie alle Regionen erreichen und nicht nur jene stärken, die bereits stärker industrialisiert oder besser positioniert sind. Daher kommt der lokalen und regionalen Ebene eine wichtige Rolle zu, wenn es darum geht, EU-weite Zielsetzungen in ortsbezogenes Handeln zu übersetzen. Der Bericht zum Workshop wird Anfang Juli veröffentlicht.




