Möchten Sie wissen, wie viel Geld die GAP und die Kohäsionsfonds in ländlichen Gebieten ausgeben? Die Europäische Kommission hatte ein Konsortium unter der Leitung des ÖIR mit der Untersuchung der Effektivität, Relevanz und Kohärenz von Fördermitteln im ländlichen Raum beauftragt. Die Studie untersuchte detailliert, wie viele EU-Mittel in den ländlichen Raum fließen und welche Investitionen unterstützt wurden. Die Europäische Kommission hat den Endbericht nun veröffentlicht.
Im Rahmen dieser Studie wurden EU-Fördermittel detailliert auf regionaler Ebene EU-weit analysiert, auch im Hinblick auf strukturelle außeragrarische Bedarfe, wie demographischer Wandel, Mobilität, KMU, Energie etc. Das Evaluationsteam identifizierte und analysierte auch Typen von Governancesystemen, die das Zusammenspiel von nationalen und EU-Fördermitteln (ELER, EFRE, ESF) im ländlichen Raum verstärken. Weiterhin bewertete das Team auch die Charakteristika ländlicher Gebiete und ihren Entwicklungsbedarf auf NUTS3-Ebene anhand quantitativer Ansätze, wie Clusteranalysen, Benchmarking und Erreichbarkeitsanalyse. Es wurden acht Fallstudien auf regionaler und nationaler Ebene durchgeführt – auch für Österreich.
Die Studie wurde von Arndt Münch geleitet mit Unterstützung von Manon Badouix, Helene Gorny, Jerome Lang sowie weiteren Kolleg:innen des ÖIR.





