Im April 2025 startete das ÖIR das Projekt MOBI-LIMITS „Mobilitätsarmut und Zumutbarkeitsgrenzen für Einzelpersonen und Kleinstunternehmen“ und setzt damit seine Arbeit zum Schwerpunkt Mobilitätsarmut fort. Dieses Projekt wird im Rahmen des Klima- und Energiefonds-Programmes „Zero Emission Mobility plus“ gefördert.
Zusammen mit dem AIT Austrian Institute of Technology und KMU Forschung Austria arbeitet das ÖIR im Rahmen des Projektes an einer nationalen Definition von “Mobilitätsarmut” unter Berücksichtigung des verfügbaren Einkommens, der Erreichbarkeit von Grundfunktionen, Lebensrealitäten und geografischen Besonderheiten. Eine Definition ist insofern erforderlich, als die Ausweitung des Emissionshandels auf den Gebäude- und den Verkehrssektor zukünftig zu steigenden Mobilitätskosten führen wird und besonders benachteiligte Haushalte und Kleinstunternehmen im Rahmen des Social Climate Funds durch Maßnahmen und Investition unterstützt werden sollen.
Während der Fokus bisheriger Studien erREICHbar und östERREICHbar primär auf benachteiligten Personen lag, wird in MOBI-LIMITS auch die Situation von Kleinstunternehmen näher beleuchtet.
Am ÖIR arbeiten Stephanie Kirchmayr-Novak, Cristian Andronic und Erich Dallhammer am Projekt, das bis Ende März 2026 läuft.




