Baumineralien nehmen den größten Anteil am städtischen Ressourcenverbrauch und der Abfälle ein. Kreislaufwirtschaft ist daher ein Schlüsselfaktor für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Im April erfolgte der Startschuss für das WWTF-Forschungsprojekt MaMinRes unter der Leitung von Jakob Lederer (TU Wien, Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und technische Biowissenschaf­ten) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wassergüte und Ressourcenmanagement an der TU Wien, dem Institut für Konstruktiven Ingenieurbau der BOKU, der FHWien der WKW und dem ÖIR.

Methodische und analytische Kernaufgabe des Projekts ist es, anthropogene mineralische Ressour­cen in städtischen Gebieten zu lokalisieren, zu quantifizieren, zu bewerten und zu klassifizieren, damit sie als Recyclingmaterialien in einer Kreislaufwirtschaft von Baumineralien verwendet wer­den können. Die spannende Aufgabe für das ÖIR-Team – Christof Schremmer, Cristian Andronic, Stephanie Kirchmayr-Novak, Ursula Mollay, Wolfgang Neugebauer und Joanne Tordy – wird es sein, aus stadtplanerischer Perspektive quantitative Szenarien der künftigen baulichen Entwicklung Wiens bis 2050 zu entwerfen.

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