Die Grenzen innerhalb Europas stellen die umgebenden Regionen vor einzigartige Herausforderungen, die sich auf die Verwaltung, die Mobilität und die Datenerfassung auswirken. Eine wirksame Überwachung dieser Gebiete erfordert die Überwindung zahlreicher Hindernisse – von nationalen statistischen Daten, die an der Grenze „enden“, über inkonsistente Datensätze zwischen den nationalen statistischen Ämtern bis hin zur begrenzten Zusammenarbeit zwischen den Behörden auf beiden Seiten der Grenze. Das „Europäische Netzwerk für grenzüberschreitende Raumbeobachtungen“ bringt Statistiker, politische Entscheidungsträger und Datennutzer zusammen, um diese Probleme gemeinsam anzugehen.

Im Jahr 2025 geht das Netzwerk unter der Leitung des BBSR in sein siebtes Tätigkeitsjahr. Die Jahrestagung, die am 30. und 31. Jänner 2025 in Brüssel stattfand, wurde von Statistics Flanders ausgerichtet und vom BBSR organisiert. An zwei Tagen stellten die Mitglieder des Netzwerks wichtige Projekte und Daten vor, tauschten Perspektiven aus und untersuchten Synergien zwischen laufenden Initiativen. Die Veranstaltung bot eine wertvolle Gelegenheit, Perspektiven auszutauschen, Synergien zwischen laufenden Projekten zu erkunden und Herausforderungen und Chancen zu diskutieren.

Auf dem Treffen präsentierten Roland Gaugitsch und Sabrina Mansutti unsere laufenden Arbeiten für die Studien der GD REGIO zu regionalen grenzüberschreitenden Arbeitsmarktanalysen und Grenzgängern sowie das ESPON CROSSGOV-Projekt.

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