Solarwärme ist neben der Photovoltaik eine weitere auf Solarenergie basierende Technik und ein wichtiger Schlüssel zur Wärmewende. Das KEM-Leitprojekt „Freiflächen-Solarwärme“ zielt darauf ab, Städte in den Klima- und Modellregionen bei der Ausweisung von Potenzialflächen zur Solarwärmenutzung professionell zu unterstützen und bei der Bewertung konkreter Projekte ins Handeln zu bringen.
Für die Flächenfindung und Projektbewertung von Freiflächen-Solarwärmeanlagen wird ein Kriterienkatalog – praxisnah in den Beispielstädten Stockerau und Deutsch-Wagram – erarbeitet. Dazu traf sich die Projektgruppe am 19.2.2025 im Rathaus der Stadtgemeinde Stockerau. ÖIR-Energieraumplanungsexperte Raffael Koscher ist Teil des Projektteams und bringt die raumplanungsfachliche Sicht in den Prozess ein.
Endprodukt ist ein Leitfaden für Gemeinden und Wärmenetzbetreiber, um großflächige Solarwärmeanlagen raumverträglich in bestehende Wärmenetze zu integrieren. Mit Hilfe der Solarwärme können die Heizkessel in den Nahwärme-Heizwerken über den Sommer substituiert und somit Gas bzw. Biomasse eingespart werden.




