Am 10. Juni 2026 fand die Abschlussveranstaltung des Projekts „Cross-Border Data Collection“ im Berlaymont-Gebäude in Brüssel statt. Die Veranstaltung wurde von Sabrina Mansutti und Roland Gaugitsch moderiert und brachte rund 70 Teilnehmende vor Ort und online zusammen, darunter Vertreter europäischer Institutionen, statistischer Behörden, regionaler Verwaltungen sowie Organisationen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Auf dem Programm standen Präsentationen des Projektteams sowie Beiträge geladener Sprecher und zwei Paneldiskussionen.
Das Projekt untersuchte, wie Verwaltungsdaten genutzt werden können, um vergleichbarere und räumlich detailliertere Statistiken zu einpendelnden Grenzgängern zu erstellen. Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte das Projektteam die entwickelte Methodik, die Ergebnisse der Datenerhebung sowie zentrale Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit nationalen statistischen Ämtern und weiteren Datenträgern in Europa.
Die Diskussionen bestätigten das Potenzial von Verwaltungsdaten, das Verständnis grenzüberschreitender Arbeitsmärkte insbesondere auf regionaler Ebene deutlich zu verbessern. Die nächste Herausforderung besteht darin, auf dieser Pilotinitiative aufzubauen und in die regelmäßige und nachhaltige Aufbereitung von Statistiken zu einpendelnden Grenzgängern in Europa überzugehen.




