Am 5.3.2025 präsentierten Stephanie Kirchmayr-Novak vom ÖIR und Peter Pöchersdorfer (AIT) im Rahmen eines Online-Workshops die Ergebnisse des vom Klima-&Energiefonds geförderten Projekts „österREICHbar“. Das Projekt befasste sich mit der Mobilitätsarmut von Frauen ab 65 Jahren, Ein-Eltern-Familien und Familien mit mindestens drei Kindern – drei Schlüsselpersonengruppen, die überdurchschnittlich von Armut und Mobilitätseinschränkungen betroffen sind. Dabei wurde ein Leitfaden für Gemeinden entwickelt, der Maßnahmen und Umsetzungsbeispiele für Mobilitätslösungen im ländlichen Raum vorstellt, sowie Möglichkeiten, die Versorgungsinfrastruktur im ländlichen Raum zu verbessern. Die Inhalte des Leitfadens wurden in der Pilotregion Südliches Waldviertel präsentiert und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit beleuchtet. Dabei zeigte sich, wie stark die Umsetzbarkeit von Lösungen von den räumlichen Strukturen im ländlichen Raum abhängig ist, aber auch von Gemeindefinanzen beschränkt wird. Eine wichtige Rolle spielen in der Mobilität und Versorgung im ländlichen Raum oft Nachbarschaftshilfe und innerfamiliäre Unterstützung. Gemeinnützige e-Fahrtendienste könnten ein komplementäres Angebot schaffen, erfordern aber ein entsprechendes Engagement der Bevölkerung.

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