Es ist nach wie vor eine große Herausforderung, zuverlässige Daten zu Pendler:innen, die über nationale Grenzen hinweg leben und arbeiten, zu erhalten. Diese Pendlerströme sind jedoch für das Funktionieren des EU-Binnenmarkts, den regionalen Zusammenhalt und die Integration des Arbeitsmarktes von entscheidender Bedeutung. Aufbauend auf den Ergebnissen des ersten Workshops im September 2025, brachte der zweite Workshop zur grenzüberschreitenden Datenerhebung nationale und regionale Statistikbehörden aus 22 Ländern zusammen.

Der Workshop fand am 17. und 18. November 2025 in Brüssel statt und konzentrierte sich speziell auf den Wissensaustausch zwischen Ländern mit unterschiedlichen Wissensständen. Die Teilnehmer:innen befassten sich mit der Verfügbarkeit von Verwaltungsdaten, Möglichkeiten zur methodischen Angleichung und Lösungen für technische und institutionelle Hindernisse. Auf der Tagesordnung standen die Eigentumsrechte an Daten, die Koordinierung zwischen nationalen Behörden und Herausforderungen beim Zugang zu und der Verknüpfung von Verwaltungsdaten.

Sabrina Mansutti vom ÖIR leitete – gemeinsam mit Johan van der Valk vom Statistischen Amt der Niederlande – den Workshop. Die Veranstaltung war ein wichtiger Schritt hin zur Erhebung von Daten aus den 27 vom Projekt abgedeckten Ländern sowie zur Entwicklung einer praktikablen, skalierbaren Methodik für die systematische Erhebung von Daten über Grenzpendler:innen.

Für weitere Informationen zu diesem – von der DG REGIO finanzierten – Projekt oder zu unseren Methoden wenden Sie sich bitte an unser Team unter .

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