ESPON SUPER - Sustainable Urbanization & land-use Practices in European Regions

Der zunehmende Bodenverbrauch und die veränderte Landnutzung wirken sich in unterschiedlicher Weise auf die Umgebung aus. Derzeit gibt es keine Politik auf EU-Ebene, die speziell auf die Förderung einer nachhaltigen Landnutzung abzielt. Durch eine gezielte Raumplanung kann auf soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte Rücksicht genommen werden. Das ESPON-Projekt „SUPER“ zielt darauf ab, Empfehlungen und Maßnahmen zu identifizieren, die zu einer nachhaltigen Landnutzung beitragen und einer fortschreitenden Zersiedelung in Europa entgegenwirken.

Das SUPER-Projektteam beim Kick-off-Meeting in Den Haag, © PBL, 2019

Unterschiedliche Politiken, wie z.B. die Kohäsionspolitik, beeinflussen eine nachhaltige Landnutzung und eine Ausbreitung der Städte in unterschiedlicher Weise. Dieser Einfluss ist meist recht komplex, regional unterschiedlich und in vielen Fällen nicht einmal beabsichtigt. Um die Auswirkungen von EU-Politiken auf unterschiedliche Regionen Europas zu ermitteln, führt das ÖIR Territorial Impact Assessments (TIA) unter Verwendung des ESPON TIA Quick Checks durch. Die Ergebnisse dienen als Ausgangspunkt für die weitere Diskussion über mögliche Auswirkungen unterschiedlicher EU-Politiken auf die unterschiedlichen Dimensionen der Nachhaltigkeit (ökologische, ökonomische, soziale und politische).

Leistungszeitraum: 2018-2020

Bearbeitung: Erich Dallhammer; Roland Gaugitsch, Mailin Gaupp-Berghausen, Ursula Mollay,

Partner: Netherlands Environmental Assessment Agency (PBL), Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Politecnico di Torino (Polito), Urbanex Ltd., Centre for European Regional and Local Studies (EUROREG), University of Valencia (UVEG)

Auftraggeber: ESPON EGTC (via Netherlands Environmental Assessment Agency)

Website: www.espon.eu/super

Download: Projektbeschreibung