Schließung geschlechtlich-bedingter Unterschiede zwischen Gleichstellungsverpflichtungen und Ressourcen in der EU

Im Rahmen des Projekts werden die Europäischen Strukturfonds hinsichtlich geschlechtlich-bedingter Unterschiede analysiert. Eine übergreifende Analyse von regionalen und nationalen Fonds ermöglicht es, Maßnahmen zu identifizieren, die Gleichstellung, sowie Work-Life-Balance explizit zu fördern. Die Outputs des Projekts sind folgende:

  • Ausarbeitung von Empfehlungen, um Gender Mainstreaming durch Gender Budgeting innerhalb der ESIF-Programmierung, Durchführung und Begleitung besser institutionalisieren zu können,
  • Die Entwicklung eines Tracking-Systems, um das Monitoring der Förderung von Gleichstellungsmaßnahmen innerhalb von ESF zu vereinfachen,
  • Die Erstellung eines Reportingmodells über integrierte Work-Life-Balance Maßnahmen zwischen Fonds besser koordinieren zu können,
  • Richtlinien, welche innerhalb der Programmierung von zuständigen Behörden verwendet werden können, um Gender Budgeting zu implementieren.

Darstellung der Programmierung im ESIF-Prozess, © ÖIR
Darstellung der Programmierung im ESIF-Prozess, © ÖIR

Trotz einiger Fortschritte deuten die Projektergebnisse einen merklichen Mangel bei der Durchführung von Gleichstellungsmaßnahmen innerhalb der einzelnen operationalen und ländlichen Entwicklungsprogramme an. Allerdings werden mehr Akteure mit Genderexpertise in die Programmierung, Durchführung, sowie Begleitung, eingebunden. Das entwickelte Tracking-System gewichtet Maßnahmen nach deren Beitrag zur Schließung von geschlechtlich-bedingten Unterschieden. Dies ermöglicht zudem eine übergreifende Bewertung pro Programm.

Leistungszeitraum: 2018-2019

Bearbeitung: Ursula Mollay; Martyna Derszniak-Noirjean, Daniela Fessl, Helene Gorny, Ambre Maucorps, Arndt Münch

Partner: NIRAS Sweden

Auftraggeber: European Institut für Gleichstellungsfragen (via NIRAS Sweden)

Download: Projektbeschreibung