Die Schnittstelle zwischen Raumordnung und Bundesrohstoffplan bei der Kies- und Schottergewinnung in Niederösterreich

Von Dezember 2015 bis Mai 2016 überprüfte der Rechnungshof die Sicherung der Rohstofflagerstätten in den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol.

Österreichischer Rohstoffplan in Zusammenschau mit regionalplanerischen Regelungen in Niederösterreich, © ÖIR GmbH

Österreichischer Rohstoffplan in Zusammenschau mit regionalplanerischen Regelungen in Niederösterreich, © ÖIR GmbH

Der Bericht sowie die beobachtbare Zunahme an raumplanerischen Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Thema wurden vom Land Niederösterreich zum Anlass für eine Beauftragung des ÖIR genommen, die derzeitige Situation zu analysieren und Grundlagen für die weitere Vorgangsweise im Umgang mit der Gewinnung grundeigener mineralischer Rohstoffe aufzubereiten.Dabei hat das ÖIR

  • potenzielle Konfliktbereiche zwischen der Flächenwidmung und den Residualflächen des Bundesrohstoffplans für die Kiesgewinnung analysiert und quantifiziert,
  • bestehende raumordnungsrechtliche Regelungen in Verbindung mit den im Bundesrohstoffplan erarbeiteten Residualflächen ausgewertet und zu quantifiziert,
  • Kriterien der überörtlichen Raumordnung für die Neuausweisung von Eignungszonen für die Gewinnung grundeigener mineralischer Rohstoffe ausgearbeitet und definiert,
  • sowie den regionalen Bedarf an grundeigenen mineralischen Rohstoffen sowohl für Niederösterreich gesamt, als auch je Bezirk, abgeschätzt.

Leistungszeitraum: 2017-2018

Bearbeitung: Erich Dallhammer; Florian Keringer, Raffael Koscher, Gregori Stanzer

Auftraggeber: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik

Download: Projektbeschreibung