Strategien für das Wiener Betriebszonenkonzept

Grundlage der Bearbeitungen bildeten zwei Studien, die einerseits das aktuelle Standortangebot für „nicht mischfähige“ Wirtschaftsfunktionen im Raum Wien ermittelten und bewerteten (Büro Dr. Paula) sowie andererseits die künftige Nachfrage nach Standorten für verschiedene Wirtschaftssektoren analysierten (FORBA). Darauf aufbauend wurden – im Auftrag der Magistratsabteilung 18 – in einem Stakeholder-unterstützten Arbeitsprozess Strategie und Maßnahmenvorschläge zur Flächenentwicklung für nicht mischfähige Funktionen in Wien erarbeitet. Das ÖIR moderierte eine Workshopreihe mit ExpertInnen, in denen die Ergebnisse der Grundlagenstudien diskutiert und darauf aufbauenden Empfehlungen zu zwei Leitfragen erarbeitet wurden:

  • Welche mittel- bis längerfristigen Veränderungen des Standortangebotes für den produzierenden Bereich sind im Raum Wien notwendig, v.a. welche Flächen und in welchen Stadtteilen?
  • Mit welchen Strategien und Instrumenten können diese Veränderungen zielgerecht und verlässlich herbeigeführt werden?

© MA18

Die drei Workshops mit AkteurInnen der Stadt Wien und Interessenvertretungen wurden vom ÖIR mit einem Thesenpapier unterstützt und die aus der Diskussion resultierenden Ergebnisse zusammengefasst. Ein darauf aufbauender Bericht fasst die Erkenntnisse aus der Bearbeitung zusammen und entwickelt Strategien und Maßnahmen für den Umgang mit Betriebsstandorten im Sachgüterbereich im Großraum Wien. Dieser Expertenbericht bildet die Basis für Beratungen der politischen Entscheidungsträger, die in ein „Fachkonzept Betriebszonen“ im Rahmen des STEP 2025 münden sollen, das dem Gemeinderat 2016 zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll.

Bearbeitung: Christof Schremmer, Erich Dallhammer, Wolfgang Neugebauer

Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 18 - Stadtentwicklung und Stadtplanung

Leistungszeitraum: 2015

Download: Projektbeschreibung