SPRINKLE – Smart City Governanceprozesse in kleinen und mittleren Städten

Das Projekt SPRINKLE untersucht die Ansätze für die Koordination und Steuerung einer Smart City Entwicklung in kleineren und mittleren Städten aus unterschiedlichen Perspektiven – einer energie­bezogen-planerischen, einer organisatorisch-institutionellen (Kompetenzen, Steuerungsinstrumente, Ressourcenverteilung) und einer handlungsorientiert-prozessualen Perspektive (Akteurskonstellati­onen, Prozesse der Entscheidungsfindung).

Ausgehend von einer umfassenden Definition von Smart City als zukunftsfähige postfossile Entwick­lung einer Stadt, die Schritt für Schritt in allen Lebens- und Arbeitsbereichen umgesetzt wird, legt das Projekt den Fokus auf Veränderungen im Bereich Energieversorgung und Nutzung erneuerbarer Energie. Auf Basis einer umfassenden Analyse der relevanten Aktivitäten und Maßnahmen in klei­nen und mittleren Städten in Österreich werden dabei im Rahmen von Fallstudien für drei Partner­städte (Amstetten, Leoben, Villach) energieplanerische Aspekte, relevante rechtlich-institutionelle Rahmenbedingungen als auch Governance-Prozesse betrachtet.

   

Sonnenpark Kapfenberg, © Städtebund, Melanie Lutz

Als Projektergebnis stehen auf Basis der Synthese der drei Untersuchungsperspektiven neue Er­kenntnisse zur Smart City Entwicklung in kleinen und mittleren Städten zur Verfügung. Im Beson­deren werden wesentliche Barrieren und Treiber für energiebezogene städtische Governance­struk­turen und -prozesse identifiziert und Handlungsempfehlungen zur Implementierung und Unterstüt­zung von Smart City Strategien in kleinen und mittleren Städten zur Verfügung gestellt.

Bearbeitung: Ursula Mollay; Stephanie Essig, Max Kintisch, Stephanie Kirchmayr-Novak, Christof Schremmer

Partner: Wirtschaftsuniversität Wien, Technische Universität Wien, Österreichischer Städte­bund

Finanziert durch: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (Stadt der Zukunft)

Leistungszeitraum: 2014-2015

Download: Projektbeschreibung