Unfallraten in Wien in Abhängigkeit von Straßentypen

Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sind zumeist nicht nur recht kostenaufwändig, sondern wirken auch sehr langfristig. Die Abteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung des Wiener Magistrats hat daher ein Standardisiertes Bewertungsverfahren für Wien erarbeiten lassen, das diese Entscheidungen transparent und nachvollziehbar gestaltet.

In Anlehnung an andere Standardisierte Bewertungsverfahren und in Abstimmung mit der jüngst novellierten RVS (Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen) hat das ÖIR Unfallraten in Wien in Abhängigkeit von Straßentypen untersucht. Einerseits wurden flächendeckende Daten zum Unfallgeschehen ausgewertet. Weiters wurden in sieben Straßenzügen die kleinräumig vorhandenen Kollisionstabellen ausgewertet und der Bezug zum Verkehrsaufkommen in Form von Unfallraten hergestellt. Die Studie weist unter anderem nach, dass die gefahrenen Geschwindigkeiten, die Häufigkeit der Querungen, aber auch bezirksspezifische Besonderheiten das Unfallgeschehen in Wien beeinflussen.

Bearbeitung: Reinhold Deußner, Jiannis Kaucic, Stephanie Novak

Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 18 Stadtplanung

Leistungszeitraum: 2009-2010

Download: Projektbeschreibung

 


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