Windenergieanlagen im Mittelburgenland

Mit dem „Regionalen Rahmenkonzept für Windenergieanlagen im Mittelburgenland und um Eisenstadt“ wurde eine im regionalen Zusammenhang praktikable Genehmigungsgrundlage für Windparkprojekte zwischen dem Leithagebirge im Norden und dem Naturpark Geschriebenstein- Irrotkö im Süden vorgelegt. Damit soll es gelingen, wertvolle natürliche Lebensgrundlagen langfristig zu sichern, das Tourismuspotenzial von herausragenden Kulturlandschaften und kulturhistorischen Besonderheiten zu berücksichtigen und gleichzeitig die Planungssicherheit von Investoren zu erhöhen. Darüber hinaus will diese Arbeit dazu beitragen, die Störungseinflüsse von Windenergieanlagen (=WEA) auf das Wohnbauland zu minimieren und die Verkehrssicherheit umliegender Verkehrswege zu gewährleisten.

Die Autoren suchten nach Kriterien zu Raumordnung, Naturschutz und Landschaftsraum, die sich als Entscheidungshilfe für die großräumige Standortplanung von Windenergieanlagen eignen und eine einheitliche Beurteilung ermöglichen. So wie im Regionalen Rahmenkonzept für den Raum Parndorfer Platte wurden einzelne Gebiete als Eignungszonen, andere als Ausschlusszonen für Windenergieanlagen festgelegt. In ausgewählten Gebieten wurden zu diesem Zweck auch Dominanzanalysen für mögliche Standorte von Windenergieanlagen erstellt.

Bearbeitung: Gregori Stanzer

Partner: BirdLife Österreich, ÖIR-Projekthaus GmbH (vorm. ÖIR-Informationsdienste GmbH)

Auftraggeber: Amt der Burgenländischen Landesregierung

Leistungszeitraum: 2004

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