DemoSmart – Sociodemographic change and the dynamics of Austrian Smart Cities

Die Studie DemoSmart im Auftrag des Klima- und Energiefonds untersuchte die Zusammenhänge zwischen der soziodemografischen Entwicklung von Städten und ihrem Weg in Richtung der Umsetzung eines Smart City Konzepts. Dazu wurden auf Basis eines Datensatzes österreichischer Städte in einer Korrelationsanalyse Gemeinsamkeiten und Unterschieden analysiert und fünf Stadt­typen abgeleitet. Auf dieser Basis wurde in einer Delphi-ExpertInnenbefragung die Eignung ver­schiedener Smart-City-Maßnahmenbündel für die jeweiligen Stadttypen erfragt und anschließend bewertet. Die Smart City Maßnahmenbündel beziehen sich auf die Themenbereiche a) Stadtent­wicklung, Gebäude und Freiraum, b) Ver- und Entsorgung: Energie, Wasser, Abfall c) Verkehr und Mobilität und d) Informations- und Kommunikationstechnologien.

Zusammenfassend lässt sich feststellen: Die meisten Smart-City-Maßnahmen sind nicht so stark demografieabhängig, dass sie in gewissen Typen von Städten ausgeschlossen werden müssten. Nichtsdestotrotz ist bei der Maßnahmenwahl und insbesondere bei der Feinjustierung von Maß­nahmen eine Sensibilität erforderlich. Insbesondere bei einer Implementierung auf Quartiersebene, auf der die soziodemografischen Unterschiede grundsätzlich signifikanter sind als im Vergleich zwi­schen Städten, ist eine Berücksichtigung der spezifischen Bevölkerungsstruktur und -dynamik anzuraten.

Bearbeitung: Sebastian Beiglböck; Stephanie Essig, Stephanie Novak, Tobias Panwinkler

Partner: Green City LAB – Österreichisches Institut für nachhaltige Lebensräume e. V. (GCL)

Finanziert durch: Klima- und Energiefonds

Leistungszeitraum: 2012

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