PROFAN

Das Katastrophenhochwasser vom August 2002 hat in der Öffentlichkeit auch zur Diskussion darüber geführt, dass Mängel in der Raumordnung einen maßgeblichen Anteil am Ausmaß der Schäden gehabt hätten. Die sich daran anschließende fachinterne Diskussion hat eine Liste von offenen Fragen zu Tage gefördert, deren Beantwortung im Interesse der Öffentlichkeit, der Anliegen der Raumordnung und der betroffenen Bevölkerung liegt. Aufbauend auf den rechtlichen Bestimmungen im Rahmen des Raumordnungsrechts der Länder wurden im Rahmen dieser Arbeit die erforderlichen Planungs- und Abstimmungsprozesse der Fachbereiche Raumordnung, Schutzwasserwirtschaft sowie Wildbach- und Lawinenverbauung untersucht.

Empfehlungen im Hinblick auf eine bestmögliche Nutzung des Lebensraumes, auf eine Verringerung des Schadenspotenzials sowie auf vorausschauende Planungsmaßnahmen wurden formuliert. Aus den Ergebnissen dieser Arbeit und der Arbeit „Naturgefahren im österreichischen Raumordnungsrecht“ von Dr. Arthur Kanonier (TU Wien) wurde die neue „ÖROK-Empfehlung Nr. 52 zum präventiven Umgang mit Naturgefahren in der Raumordnung“ erstellt.

Bearbeitung: Gregori Stanzer, Christof Schremmer

Partner: Regional Consulting (RC)

Auftraggeber: Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK)

Leistungszeitraum: 2003-2004

Online: Projektlink auf www.oerok.gv.at

Download: Projektbeschreibung | Endbericht | ÖROK - Empfehlung Nr.52