Sekundärnetz Flugfeld Aspern

Auf dem rund 200 Hektar großen Areal am ehemaligen Flugfeld Aspern soll in den kommenden Jahren ein neuer Stadtteil entstehen. In Abstimmung mit Bearbeitungen zum Masterplan wurde das ÖIR von der Stadtplanung Wien beauftragt, offene Fragen der Verkehrserschließung des Flugfelds zu untersuchen.

Während die hochrangige ÖV-Anbindung durch die geplante U2-Verlängerung sowie durch den Marchegger Ast weitgehend vorgegeben ist, besteht sowohl in der inneren Erschließung des Flugfelds als auch in der Einbindung des Flugfelds in das Sekundärnetz (Straßenbahn, Bus) noch Spielraum. Im Rahmen des Masterplans untersuchte das ÖIR die Möglichkeiten für die Entwicklung des Sekundärnetzes unter Berücksichtigung der funktionalen Anbindungserfordernisse sowie die Verkehrswirksamkeit der Maßnahmen (Auswirkungen auf das Fahrgastaufkommen und den Modal Split).

Empfehlung der Studie ist die Erschließung des Flugfelds durch eine Verlängerung der Straßenbahnlinie 25 ab Aspern Oberdorfstraße und der Straßenbahnlinie 26. Die Entwicklung des Sekundärnetzes soll in Stufen erfolgen, die an den Phasen der Besiedlung gemäß dem Masterplan Flugfeld ausgerichtet sind.

Bearbeitung: Reinhold Deußner, Gerald Kovacic, Wolfgang Neugebauer

Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien – Magistratsabteilung 18

Leistungszeitraum: 2006

Download: Projektbeschreibung