Entwicklung des grenzüberschreitenden Güterverkehrs

Die Studie im Auftrag der AK hat den grenzüberschreitenden Güterverkehr in Österreich auf allen Verkehrsträgern analysiert. Die Ergebnisse zeigen: Das grenzüberschreitende Güterverkehrsaufkommen steigt weiter an – diese Steigerungen sind im Wesentlichen auf das Wachstum im (Straßen-) Transit zurückzuführen. Im Jahr 2005 beträgt das Güterverkehrsaufkommen 193 Mio. Tonnen, das sind 84% mehr als noch 15 Jahre zuvor. Gerade in den letzten Jahren ist es wieder deutlich stärker angestiegen: von 2003 bis 2005 um 4,1% p.a. Das ist deutlich mehr als das BIP (real) mit 2,2 % p.a. im selben Zeitraum.

Obwohl das Transportaufkommen im bilateralen Verkehr (Empfang und Versand Österreichs) mit rund 116 Mio. t noch deutlich höher ist als der Transitverkehr mit 77 Mio. t, zeigt die zunehmende wirtschaftliche Verflechtung ihre verkehrlichen Folgen: das Verkehrswachstum im Zeitraum 2003 – 2005 ist überwiegend auf Steigerungen im Transitverkehr zurückzuführen.

Bemerkenswert ist außerdem, dass sich der Konkurrenzdruck auf der Straße deutlich aus den Zahlen ablesen lässt: Das Transportaufkommen ausländischer Straßenfrächter nimmt stark zu, während das Aufkommen der inländischen Straßenfrächter nur mehr gering wächst, bedingt unter anderem durch vermehrtes Ausflaggen (österreichische Frächter mit Niederlassungen im Ausland) und den Wegfall der Kontingentregelungen.

Bearbeitung: Reinhold Deußner, Stephanie Novak

Auftraggeber: Arbeiterkammer Wien

Leistungszeitraum: 2007

Online: Projektlink auf www.arbeiterkammer.at

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