Bodenmobilisierungsinstrumente

Die Bevölkerungsprognosen sprechen von einem sehr dynamischen Bevölkerungswachstum für Wien. Gemeinsam mit tendenziell steigenden Bodenpreisen ergibt sich für die Wiener Wohnbaupolitik die Notwendigkeit der Sicherung einer ausreichenden Neubauleistung, des Erhaltens der Leistbarkeit des Wohnraums sowie der Sicherung der sozialen und funktionalen Durchmischung. Vor diesem Hintergrund wird die Frage nach innovativen Maßnahmen zur Bodenmobilisierung gestellt.

Das ÖIR führte eine eingehende Prüfung der Wiener Instrumente zur Bodenmobilisierung durch; im Vergleich zu Best Practice Beispielen aus anderen Bundesländern und ausländischen Regionen wurden Empfehlungen ausgearbeitet, die dazu beitragen sollen, Grundstücke in Wien leichter für den sozialen Wohnbau zu mobilisieren. Die Empfehlungen wurden in einem Expertengremium mit dem zuständigen Stadtrat diskutiert und weiterentwickelt.

Bearbeitung: Christof Schremmer, Barbara Saringer-Bory

Partner: Adolf Andel, Cornelia Krajasits (ÖIR-Projekthaus GmbH), Arthur Kanonier (Department für Raumentwicklung, Infrastruktur- und Umweltplanung, Fachbereich Rechtswissenschaften der TU Wien)

Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 50

Leistungszeitraum: 2008

Download: Projektbeschreibung