ÖIR e-letter Ausgabe 3/2010
Nachlese ÖIR-Werkstattgespräch
Am 25.2.2010 organisierte das ÖIR nach einigen Jahren wieder eine Veranstaltung aus der Reihe "Werkstattgespräche". Zum Thema "Europäische Politik für den ländlichen Raum" wurden ausgewählte Ergebnisse aus ÖIR-Projekten der Themenbereiche Agrarpolitik / Ländliche Entwicklungspolitik und Regionalpolitik der EU präsentiert. Rund 20 Experten aus den verschiedensten Institutionen und Unternehmen tauschten in einer angeregten Diskussion Meinungen und Erfahrungen zu diesen wesentlichen Politikinstrumenten für den ländlichen Raum aus. Die Präsentation zur Veranstaltung kann auf http://www.oir.at/veranstaltungen heruntergeladen werden.
In den ÖIR Werkstattgesprächen präsentieren wir in unregelmäßigen Abständen abgeschlossene und laufende Projekte des ÖIR, stellen Methoden und Verfahrensweisen zur Diskussion und setzen uns mit den Arbeiten von Kolleginnen und Kollegen auseinander. Wir laden Sie herzlich ein, am fachlichen Meinungs- und Erfahrungsaustausch teilzunehmen! Dauer: 16:00 bis ca. 18:00 Uhr, Teilnahme kostenlos. Informationen erhalten sie über den ÖIR-e-letter: http://lists.oir.at/mailman/listinfo/eletter
Weißbuch Abschluss
Barbara Bory und Erich Dallhammer haben für die Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft mbH (SCHIG) Unterlagen zur Grundeinlöse zusammengefasst und übersichtlich aufbereitet. Das Endprodukt ist nun bei der SCHIG erhältlich. Das Weißbuch 2009 zur Grundeinlöse - Bewertungs- und Entschädigungsansätze umfasst 131 Seiten und kann bei der SCHIG um 98,00 Euro inkl. Ust bestellt werden. Weitere Informationen hierzu unter http://www.schig.com/index.php?id=267&type=0.
MASTERPLAN für die grenzüberschreitende Kernregion Salzburg/Bayern: Erstentwurf vorgestellt
Am 21. Januar 2010 wurde in Teisendorf, Landkreis Berchtesgadener Land, bei der 2. Zukunftskonferenz für die Entwicklung der grenzüberschreitenden „Kernregion Salzburg" von der AuftragnehmerInnengruppe (Projektleitung: Christof Schremmer, ÖIR) der 1. Entwurf eines "Masterplans" für die Kernregion Salzburg vorgestellt.
In diesem Masterplan werden die Bereiche Wohnen, Wirtschaft, Verkehr und Freiraum mit ihren wesentlichen Herausforderungen für das Zusammenwachsen des grenzüberschreitenden Ballungsraums herausgearbeitet. Für eine positive Weiterentwicklung der Region sind vom Gutachter-Team nun erstmals konkrete Umsetzungsvorschläge zur Diskussion vorgelegt worden. Diese Vorschläge sind in der Folge auch einer politischen Diskussion und Bewertung zu unterziehen. In den Entwurf sind die Ergebnisse zahlreicher Workshops eingeflossen, in denen viele Experten und Kommunalpolitiker der Region befragt und deren Anregungen vom Gutachter-Team diskutiert und geprüft wurden.
Der Masterplan enthält Vorschläge zu Schwerpunktthemen und -projekten, die für das gemeinsame Oberzentrum, die Stadt Salzburg, sowie für 20 Salzburger und bayerische Gemeinden des Nahbereichs in den nächsten 20 Jahren zukunftsweisend sind. Um die positiven Auswirkungen des Masterplans für die Entwicklung der Gesamtregion deutlich zu machen, wird diesem ein Trendszenario vergleichend gegenübergestellt.
Mit der Präsentation dieses ersten Entwurfs des Masterplans soll die grenzüberschreitende Diskussion über die zukünftige positive Weiterentwicklung des salzburgisch-bayrischen Ballungsraums eingeleitet und intensiviert werden. Der vorgelegte Entwurf wird daher nun in einem Dialog gemeinsam mit Gemeinden, Interessensvertretungen, Fachvertretern und politischen Gruppierungen weiterentwickelt und überarbeitet werden. Institutionen und Bürger werden gebeten, zu den einzelnen Vorschlägen Stellung zu nehmen. Der Erstentwurf des Masterplans mit seinen Vorschlägen kann im Internet unter dem Link http://www.salzburg.gv.at/rp2-masterplan nachgelesen werden.
Der Masterplan für die Kernregion Salzburg wird im Rahmen eines von der EU kofinanzierten INTERREG-Projekts im Auftrag des Landes Salzburg (federführend: Franz Dollinger, Fachreferent für grenzüberschreitende Raumplanung), der EuRegio, des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, der Stadt Salzburg, der Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein, des Regionalverbandes Salzburg Stadt und Umgebungsgemeinden sowie des Regionsbeauftragten für Südostoberbayern in der Regierung von Oberbayern erarbeitet.
Der Entwurf des Masterplans wurde von einer deutsch-österreichischen Arbeitsgemeinschaft erstellt. Diese Arbeitsgemeinschaft besteht aus dem Österreichischen Institut für Raumplanung (ÖIR), Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Regionalentwicklung (ÖAR), Gesellschaft für Marktforschung und Regionalanalysen (ConM) in München, Technische Universität München, Lehrstuhl für Raumentwicklung und das Fachgebiet für Landschaftsarchitektur sowie das Consulting-Unternehmen Ernst Basler + Partner in Zürich.
Spaces and Projects of National Importance (SAPONI)
Internationales Symposium an der ETH Zürich, 17.-19.2.2009
Unter dem obengenannten Titel fand in Zürich ein 3-tägiges Symposium statt, dass in einer europäischen ExpertInnenrunde versuchte, große Themen, Räume und Projekte von nationaler Bedeutung in einer Reihe von EU-Ländern unter dem Aspekt der ebenen- und sektor-übergreifenden Governance zu beleuchten. Hauptaugenmerk der Darstellung der 7 nationalen und auch internationalen Fallbeispiele war die Fragestellung des Umgangs mit solchen räumlichen und regional fokussierten Fragestellungen auf der nationalen Ebene, wobei hier die Unterschiede zwischen zentralstaatlich und föderal aufgebauten Staaten wesentlich zu beachten waren. Ein Ergebnis ist die Einschätzung, dass größere räumliche und infrastrukturelle Entwicklungen eine intensive und führende Begleitung auf der nationalen Ebene benötigen, um sie zügig und effizient weiterentwickeln zu können. Für Österreich präsentierten Roland Arbter (BKA) und Christof Schremmer (ÖIR) die Donau als Wasserstraße, Hafen- und Entwicklungsstandort und als Schlüsselprojekt im Rahmen der EU-Donauraumstrategie.
Zu Programmüberblick und zur weiteren Vorgangsweise: http://www.saponi.ethz.ch/index_start.php?nav=inde&sub=inde


