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ÖIR e-letter Ausgabe 1-2/2010

Vorankündigung, ÖIR Werkstattgespräch: Europäische Politik für den ländlichen Raum

In mehreren Projekten beschäftigen sich Fachleute des ÖIR mit der Förderung des ländlichen Raumes. Im Rahmen eines ÖIR-Werkstattgespräches werden ausgewählte Ergebnisse vor- und zur Diskussion gestellt: TERESA - Types of interaction between environment, rural economy, society and agriculture in European regions; Ex-post-Evaluierung der vom EFRE kofinanzierten Ziel 1 und Ziel 2 Programme 2000-2006 - Arbeitspaket 9: Ländliche Entwicklung; Analyse von Agrarförderdaten auf Gemeindeebene in Österreich.

Wir laden alle Interessierten zum fachlichen Meinungs- und Erfahrungsaustausch ein: am 25.2.2010 von 16:00 - 18:00 Uhr am ÖIR, 1010 Wien Franz Josef Kai 27. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl bitte an Fr. Mader (mader [at] oir [dot] at).

Zonierung für weitere Windkraftanlagen im Nordburgenland vor Abschluss

Am 7. Jänner 2010, präsentierte das ÖIR dem Burgenländischen Raumplanungsbeirat das 'Regionale Rahmenkonzept für Windkraftanlagen'. Dieses Regionale Rahmenkonzept dient der Behörde als praktikable Genehmigungsgrundlage und sorgt für Planungssicherheit möglicher Windparkbetreiber. Sehr große Untersuchungsgebiete wurden zum ersten Mal bezüglich ihrer Eignung als Windparkstandort untersucht. Diese Gebiete liegen allesamt am östlichen Rand der Parndorfer Platte.

Der Burgenländische Raumplanungsbeirat gab am 7. Jänner 2010 das O.K., große Eignungszonen für Windkraftanlagen auszuweisen. Die Raumplanungsabteilung hat die betroffenen Gemeinden davon bereits in Kenntnis gesetzt, bis zur nächsten Sitzung des Raumplanungsbeirates wird das Standortkonzept verfeinert. Mit jenen Gemeinden, wo Bedenken seitens des Vogelschutzes noch nicht ganz geklärt werden konnten, wird bis dahin mit Hilfe von moderierten Fachgesprächen eine zufrieden stellende Lösung gesucht.

Die neu ausgewiesenen Eignungszonen für Windparks ermöglichen es dem Burgenland, den Anteil erneuerbarer Energie an seiner Stromversorgung merklich zu erhöhen. Damit kommt die Burgenländische Landesregierung ihrem Ziel, bis zum Jahr 2013 eine stromautarke Region zu werden, ein gutes Stück näher.