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ÖIR e-letter Ausgabe 1/2010

Arbeitspapier zur Evaluierung ländlicher Entwicklungsprogramme (DG Landwirtschaft) Abschlusspräsentation:

Anfang Dezember 2009 wurde im Rahmen des Experten-Komitees zur Evaluierung der EU Programme der ländlichen Entwicklung ein Arbeitspapier zur Messung der Impacts der ländlichen Entwicklungsprogramme vorgestellt. Dieses Arbeitspapier wurde von FachexpertInnen unter der Koordination der beiden Kern-Team-Mitglieder des Europäischen Evaluierungsnetzwerks für ländliche Entwicklung Bernd Schuh und Robert Lukesch während des Jahres 2009 erstellt.
Das Arbeitspapier mit dem Titel „Approaches for assessing the impacts of the rural development programmes in the context of multiple intervening factors" soll den Mitgliedsstaaten als Informationsquelle und Bewertungsunterstützung bei der verpflichtenden Evaluierung der EU Programme zur ländlichen Entwicklung dienen. Erste praktische Erfahrungen aus den Mitgliedsstaaten unterfüttern dabei eine breite Darstellung verfügbarer Methoden und Evaluierungsverfahren. Das endgültige Dokument soll bis März 2010 fertig gestellt sein und dann als Annex zum Gemeinsamen Begleitungs- und Bewertungsrahmen der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums 2007-2013 der DG Landwirtschaft zur Verfügung stehen.

 

EU Projekt EuroMARC (Mountain Agrofood products in Europe, their consumers, retailers and local initiatives) - Projektabschluss mit Abschlusskonferenz in Maribor (Slowenien):

Das Projekt EuroMARC, welches im 6. Forschungsrahmenprogramm der EU finanziert wurde fand nach 3 jähriger Laufzeit im Dezember 2009 mit der Abschlusskonferenz sein erfolgreiches Ende. EuroMARC versuchte die Wahrnehmung von und das Interesse an Qualitäts-Bergprodukten bei den Europäischen KonsumentInnen zu erheben und nach Wegen zu suchen diesen Produkten entsprechenden Mehrwert zu verleihen und somit zur Erhaltung und zum Management von Berggebieten in ihrer biologischen, kulturellen und ökonomischen Vielfalt beizutragen.
Das ÖIR war als Projektpartner involviert (Ansprechpartner B. Schuh) und verantwortlich für die Identifikation von Erfolgs- bzw. Misserfolgsfaktoren von lokalen Initiativen (welche v.a. durch das Gemeinschaftprogramm LEADER initiiert und finanziert wurden), welche die Vermarktung von Qualitäts-Bergprodukten zum Inhalt hatten. Hierzu wurden 10 Fallstudien in ganz Europa durchgeführt. Für nähere Informationen siehe auch die Projekt-Homepage des Projektkoordinators Euromontana

(http://www.mountainproducts-europe.org/sites/Euromontana/EuroMARC_Project/Origins_and_methodology.aspx)

 

Regionen 2020 ("Regional Challenges in the Perspective of 2020 - Phase 2: Deepening and Broadening the Analysis") - das ÖIR erfolgreich

Die Generaldirektion Regionalpolitik (das zukünftige Betätigungsfeld unseres EU Kommissars Hahn) hat letztes Jahr die Erweiterung und das Update zur größten Foresight Studie der Regionalpolitik „Regionen 2020" ausgeschrieben. Das ÖIR als Leadpartner (Projektleitung B. Schuh unter Mitarbeit von Sebastian Beiglböck, Stefan Geier, Tobias Panwinkler) hat mit einem europäischen Konsortium aus fünf Partnern die Ausschreibung gewonnen und wird somit an der „Kohäsionspolitik von morgen" maßgeblich mitschreiben.
'Regionen 2020' bietet eine erste prospektive Analyse der voraussichtlichen regionalen Auswirkungen der vier größten Herausforderungen, mit denen Europa konfrontiert ist: Globalisierung, demografischer Wandel, Klimawandel und Energieversorgung. Diese Themenfelder wurden mittlerweile um die Bereiche „soziale Polarisierung" und „ökonomische Krise" erweitert. Die Studie wird im Laufe des Jahres 2010 erarbeitet und soll wichtige Impulse für die die künftige europäische Kohäsionspolitik liefern.

 

TERESA-Forschungsprojekt abgeschlossen

Die Abschlussberichte des TERESA-Projektes wurden der Generaldirektion für Forschung der Europäischen Kommission im Dezember übermittelt, womit diese für das ÖIR sehr wichtige Forschungsarbeit erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Das ÖIR möchte sich bei allen elf Partner-Organisation und der am Ende unüberschaubaren Anzahl an Kolleginnen und Kollegen, die uns im Laufe dieses dreijährigen Projektes mit Beiträgen unterstützt haben, herzlich bedanken!
Auf der TERESA-Webpage teresa-eu.info gibt es dazu eine neue Kurzzusammenfassung in der 'downloads'-Sektion; in Lauf der nächsten Wochen wird auch ein ausführlicheres und umfassenderes paper zum Download bereit stehen. Nach Genehmigung durch die Kommission ca. Anfang Februar werden auch alle Projektberichte (deliverables) veröffentlicht werden.
Die Projekt-Webpage wird bis auf weiteres online bleiben und alle TERESA-downloads zur Verfügung stellen, aber auch interessante Neuigkeiten und Links, die mit den TERESA-Forschungsfragen in Verbindung stehen, präsentieren.

http://www.teresa-eu.info/ (Englisch)