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ÖIR e-letter Ausgabe 12/2009

RAUM 76 - Schall und Raum: Wie wollen wir akustisch leben?

Der Schall ist eine Technologie des Raums: Er braucht den Raum zu seiner Entfaltung und er prägt ihn auch, er definiert territoriale Abgrenzungen und er dient in seiner zum Lärm gewandelten Erscheinungsform seit je zur Geltendmachung von Raumansprüchen. Ist er auch eine Kategorie der Raumplanung? Wie findet der Schallschutz in die Planung? Wissen wir überhaupt, wie wir akustisch leben wollen? RAUM76 widmet sich dem Verhältnis von „Schall und Raum" und blickt im RAUM-Portrait auf die Region Salzburg-Oberbayern und ihr historisch belastetes Erbe. Und im RAUM-Essay lotet Peter Schneidewind das politische Potenzial des Konzepts territorialer Kohäsion aus: „Die Ankunft der Räumlichkeit in der EU-Politik". www.raum-on.at

 

„Herausforderung Demografie" am 15. Round Table „Nachhaltiges Österreich"

Mehr als 100 Nachhaltigkeitsfachleute kamen Mitte November zum 15. Round Table des Akteursnetzwerks „Nachhaltiges Österreich", der sich dem Thema "Herausforderung Demografie: Den gesellschaftlichen Wandel zukunftsfähig gestalten" widmete, nach Wien. Vorträge, Diskussionen und Workshops beschäftigten sich mit der Suche nach konkreten Antworten aus Sicht der Nachhaltigkeit. Auf dem „Marktplatz der Möglichkeiten" wurden Best-practice-Projekte aus ganz Österreich vorgestellt.
Der Round Table wurde vom Lebensministerium und der Umweltschutzabteilung der Stadt Wien veranstaltet. Die ARGE ÖGUT GmbH - ÖIR - jost.con.sult war mit der inhaltlichen Vorbereitung, Organisation und Durchführung betraut. Nähere Informationen dazu finden Sie unter http://www.nachhaltigkeit.at/article/articleview/75867/1/25665. 

 

Nachlese Plattform „Migration: Chance für Städte und Regionen"

Das ÖIR veranstaltet seit über zehn Jahren Fachveranstaltungen zu aktuellen raumbezogenen Themen, um den fachlichen Austausch zu fördern. Das Bundeskanzleramt unterstützt die Veranstaltungsserie.
Am 26. November fand im Rahmen dieser Serie die Plattform „Migration: Chance für Städte und Regionen" statt. Die Hauptbücherei der Stadt Wien bot dafür einen symbolisch wirksamen Veranstaltungsraum - das Gebäude und die Institution Bücherei als Brücke über Trennendes. Im Laufe des Vormittages wurde anhand mehrerer Referate dargestellt, wie wichtig „Internationalität" für ein modernes Unternehmen ist und welches Potenzial, welche Kreativität, welche vielfältigen Talente ZuwanderInnen in eine Stadt bringen. Im Zuge dessen wurde auch betont, wie wichtig Migration für die Stadt Wien in vergangenen Epochen war, beispielsweise als treibende Kraft der Industrialisierung Wiens.
Der Nachmittag gehörte der Praxis: zwei Unternehmer boten eindrucksvolle Beispiele, wie Potenzial, das sich durch Migration ergibt, genutzt werden kann. Herr Pallikunnel berichtete vom großen Zuspruch, den sein exotic Supermarket unter Menschen sowohl mit als auch ohne Migrationshintergund findet. Er wies aber auch auf die Probleme hin, mit denen er konfrontiert war und ist. Herr Gnaore schilderte die Erfahrungen aus seiner Lernakademie, die MigrantInnen dabei unterstützt, sich mit Hilfe der deutschen Sprache in die österreichische Gesellschaft zu integrieren.
Zum Abschluss der Plattform diskutierten Stadtplaner, wie Städte auf die neuen Herausforderungen, die sich durch Migration ergeben, reagieren können. Beispielhaft dargestellt wurde dies für die Großstadt Wien und die mittelgroße Stadt Kapfenberg. http://www.oir.at/de/migration 

 

Endpräsentation standardisiertes Bewertungsverfahren für Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen in Wien

Am 4. Dezember 2009 wurde das standardisierte Bewertungsverfahren für Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen, das im Auftrag der Stadt Wien, MA18 Stadtentwicklung und Stadtplanung vom Projektteam ÖIR / ptv entwickelt wurde, in Wien präsentiert.

Das Bewertungsverfahren besteht aus einer Nutzen-Kosten-Analyse und einer Checkliste. Beide Instrumente erlauben es, die Wirkung von Maßnahmen - sowohl für den öffentlichen Verkehr als auch den motorisierten Individualverkehr - zu bewerten und den Maßnahmenkosten gegenüberzustellen.

Mit dem standardisierten Bewertungsverfahren steht der Stadt Wien, MA18 Stadtentwicklung und Stadtplanung zukünftig eine fundierte Grundlage für den Entscheidungsprozess bei Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen zu Verfügung.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter: http://www.oir.at/files/pdf/projects/bewertungsverfahren.pdf 

 

Fröhliche und erholsame Feiertage sowie ein
erfolgreiches Jahr 2010
wünschen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Österreichischen Instituts für Raumplanung.