ÖIR e-letter Ausgabe 6-1/2010
ÖIR Plattform zur Gemeindekooperation – Unterlagen nun verfügbar
An die 50 TeilnehmerInnen versammelten sich am 16. Juni 2010 in der Kommunalkredit in Wien bei der ÖIR-Plattform zum Thema „Gemeinden organisieren sich: Kooperationen als Antwort auf aktuelle Herausforderungen“. Einführend wurden die räumlichen und finanziellen Entwicklungstrends skizziert, denen sich – vor allem kleinere – Gemeinden immer stärker auseinandersetzen müssen. Auf besonderes Interesse stießen dann die präsentierten Beispiele aus Oberösterreich (Betriebsansiedlungen und regionale Kooperation Eferding), Kärnten (Stadt-Umland Region Villach) und Salzburg (regionale Verkehrslösungen im Pongau). – Die Präsentationsunterlagen dazu können auf der ÖIR Website unter www.oir.at/de/veranstaltungen_dl heruntergeladen werden.
Ergebnisse aus der ÖIR Werkstatt zum Downloaden
Als Österreichisches Institut für Raumplanung verstehen wir uns als Knoten im Netzwerk der Planungslandschaft von Österreich und Europa. Daher freuen wir uns, mit dem auf unserer Website neu eingerichteten Download-Bereich Auszüge aus unseren Arbeiten Mitgliedern und Nichtmitgliedern des ÖIR als Information kostenlos zur Verfügung stellen zu können. Unter www.oir.at/de/download finden Sie thematische Karten, Forschungsberichte, von den Auftraggebern freigegebene Projektberichte, die Nachlese zu den ÖIR-Veranstaltungen sowie ausgewählte Publikationen und Präsentationen von ÖIR-Mitarbeiterinnen.
RAUM 78: Standortfaktor Integration
Für Österreichs alternde Gesellschaft ist Zuwanderung ein ökonomisches und soziales Muss. Freilich bedarf sie einer Integrationspolitik, die ihren Namen auch verdient und Integration nicht mit individueller Assimilation verwechselt, sondern als gesellschaftlichen Prozess versteht, in dem auch unsere Institutionen und Unternehmen auf neue soziale Gegebenheiten reagieren müssen. Integrationspolitik ist dabei auch eine Politik im Raum, denn Zuwanderung vollzieht sich nach regional unterschiedlichen Mustern und ruft nach regional differenzierten Antworten. Mangels Instrumenten kann die Raumordnung dabei keine Verantwortung übernehmen, was die Politik freilich nicht daran hindert, sie schamlos für unverblümte Strategien der Exklusion zu missbrauchen. RAUM 78 geht diesem Thema nach und beschäftigt sich im Regionsportrait mit der Frage, was denn aus der soziographischen Ikone Marienthal geworden ist. Und das RAUM-Dossier eröffnet einen Diskussionsprozess zum ÖREK 2011: Was wird von räumlichen Leitbildern erwartet?
www.raum-on.at
SURE Conference
On May 20th and 21st OIR (project coordinator B. Schuh) has organised in cooperation with the Polish Rural Forum the final conference within the SURE (Sustainable Urban Rural Europe) project in Krakow. This project has been co-financed by the Europe for Citizens Programme.
The aim of the SURE project is to connect citizens, through their representative civil organisations, to the Sustainability agenda of the European Union, and to clarify the implications of this agenda for connecting citizens and organisations in urban and rural areas. More than 80 participants have participated representing several citizens organizations and NGOs as well as regional and local administrations.
After two days of intensive and constructive discussions and working sessions, the results of the conference have been consolidated into the “Krakow Declaration”, which builds now the final product of the project. The declaration has already been fed into the consultation process for the future agricultural policy of the EU – as launched by the Commission. The results of the Krakow conference and the SURE project are compiled on the project homepage: http://www.sure-events.eu/.
FP 7 Projekt SUME (Sustainable Urban Metabolism for Europe) bei der EU-China Science and Technology Week in Shanghai präsentiert
Christof Schremmer (ÖIR) hat am 16. Juni 2010 als Koordinator das FP 7 Forschungsprojekt SUME im Rahmen der „EU-China Science and Technology Week“ in Shanghai präsentiert. Der zentrale Inhalt des SUME-Projekts, nämlich Perspektiven für eine ressourcenschonende, langfristige Stadtentwicklung aufzuzeigen, passt exakt zum Thema der EXPO 2010 in Shanghai, „Better City – Better Life“.
Im Rahmen der „EU-China Science and Technology Week“ wurde das gesamte Spektrum der Wissenschafts- und Technologieförderung der EU und die damit gegebenen Kooperationsmöglichkeiten für Chinesische Partner vorgestellt. Eines der Anliegen war es auch, Beispiele für bereits laufende F&E-Kooperationen mit Chinesischen Partnern vorzustellen, wie das auch im Projekt SUME geschieht.
Präsentation und Bericht mit Beispiel für den Präsentations‐Themenblock „Urban Research“
Im Rahmen der Präsentation wurde auch ein erster Überblick über die bisher vorliegenden Zwischenergebnisse des Projekts SUME gegeben – diese Präsentation und die jüngsten Berichte zu Szenarien der Langfristentwicklung in ausgewählten Städten findet sich auf der Website http://www.sume.at


